Adventsfeier der Frauen und Mütter im Haus Schönstatt 29. und 30.11.2011
Kaum hat die Adventszeit begonnen, treffen sich gegen 100 Frauen und Mütter an zwei Nachmittagen zu der Adventsfeier im Haus Schönstatt. Es scheint ein lieb gewordener Anlass zu sein, um sich in die "heilige Zeit" einzustimmen.
Nicht zu vergessen sind die 10 Kinder, welche am 30.11. mit ihren Mütter kommen und im Spielzimmer bestens betreut sind während der Feier.
Wo der Himmel die Erde berührt ist das Thema der beiden Nachmittage.
Jedes Jahr entscheiden wir neu, wie wir die Advents- und Weihnachtszeit gestalten. Die Gedanken dieser adventlichen Feier wollten ermutigen, die Wochen vor dem grossen Fest zu einer besonderen Zeit werden zu lassen.
Zu einer Zeit, wo der Himmel die Erde berührt - da wo wir leben und stehen.
In der Mitte vom Saal war ein Weg gelegt als Zeichen, dass die Adventszeit ein Weg auf Weihnachten hin ist.
"Maria, und wieder ist die Zeit da, in der wir darauf warten, dass Gott seinen Sohn in die Welt sendet. Heute kommt es auf uns an. Heute liegt es auch an uns, wo ER - Christus - neu geboren wird."
Die Feier hat vier Impulse, welche wir ins konkrete Leben übertragen:
♦ Zeit finden - mich dem Himmel öffnen
♦ Zu mir finden - den Himmel in mir entdecken
♦ Zu Gott finden - dem Himmel etwas zutrauen
♦ Zum anderen finden - den Himmel weiterschenken
Dazu einige Tips für den Alltag, damit der Himmel die Erde berühren kann:
Ich nehme mir ein paar Minuten Zeit und frage mich: bin ich mit dem, was ich gerade tue, zufrieden? Könnte ich etwas zum Positiven hin verändern? Gott meines Herzens, hilf mir, mir auch selbst zu geben, was ich brauche.
Viele Stimmen wollen mir in diesen Wochen sagen, was ich tun und kaufen kann, um "Fröhliche Weihnacht" zu geniessen - am besten schon jetzt im voraus. Ich bin es mir wert, auszuwählen, auf die Stimme meines Herzens zu hören und freie Entscheidungen zu treffen.
Wo und wie ist mir Gott gestern - in den vergangenen Tagen ? begegnet? Mit welcher Freude, welchem Leid hat er mich berührt? Ich nehme mir Zeit, um den Spuren seiner
Liebe nachzugehen. Ich danke für das Gelungene und überlege mit ihm, was in den letzten Tagen vor Weihnachten noch wichtig und weniger wichtig ist.
Maria, von dir kann ich lernen: für andere da sein, macht frei von sich selber und führt zu sich selber - und tiefer zu Gott. - Lass mich Wege zu den Menschen in meiner Umgebung finden und ihnen Freude bringen: meinem Ehepartner, meinen Kindern, den Personen, die mir heute begegnen. Christus in mir geht mit und segnet sie.
Nach der Feier fehlte auch nicht das frohe Beisammensein.
Ein gnadenreiches und frohes Weihnachtsfest! Der Himmel berührt die Erde!
Bericht und Fotos: Sr. M. Joseline Becchio







